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Selbstgemachte Tahin-Paste

Wer beispielsweise Humus selbst machen möchte, braucht dazu – wie zu etlichen anderen orientalischen, veganen oder vegetarischen Gerichten – Tahin-Paste.

Auch gerne mal nur als Tahin, Tahini oder Tahina in einigen Rezepten bezeichnet. Diese kann man auch ganz einfach und schnell selbst herstellen.

Es gibt diese Sesampaste auch fertig – sehr oft in türkischen oder arabischen Spezialgeschäften, aber auch in einigen Feinkostabteilungen von Edeka oder Real beispielweise. Allerdings ist sie regional manchmal nur schwer zu bekommen. Wer also entweder keine Möglichkeit hat, diese ohne großen Aufwand zu besorgen oder sie einfach lieber selbstmachen will, um genau zu wissen, was drin ist, kann dies ganz einfach und ohne viel Aufwand tun.

Zutaten:

  • 500 g geröstete Sesam-Samen
  • 60 ml geschmacksneutrales Öl oder Wasser
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

Alles zusammen in einen Mixer geben und in cirka 5 – 8 Minuten zu einer cremigen Paste vermengen. Funktioniert zur Not auch mit einem Mixstab, dauert dann aber ein klein wenig länger.
In ein verschließbares Glas abfüllen und schon fertig!

Wer keine gerösteten Sesamsamen bekommt, kann den Sesam auch selbst in der Pfanne rösten. Dafür aber kein Öl zugeben und stets gut umrühren, solange bis der Sesam die gewünschte braune Farbe annimmt.

Je nach favorisierter Konsistenz mixt man für ein feineres Ergebnis länger oder fügt noch etwas mehr Öl oder Wasser hinzu, damit die Paste dünnflüssiger wird.
Dafür eignet sich neben Maiskeim- und Sonnenblumenöl natürlich auch Sesam- oder Olivenöl, wodurch die Paste geschmacksintensiver wird.

Variationen:

  • Wer mag, kann beispielsweise auch noch etwas frisch geriebene Muskatnuss oder frische Korianderblätter mit in die Masse geben.
  • Auch frisch gepresster Zitronensaft oder etwas Agaven-Dicksaft geben eine leckere zusätzliche Note.
  • Für alle die es etwas schärfer mögen, kann auch Pfeffer, Chili und Knoblauch noch mit in den Mixer.

Aufbewahrung:

In einem dicht schließenden Glas mit Schraubverschluss hält sich die fertige Tahin-Paste ganz locker für einige Wochen im Kühlschrank. Vor der erneuten Verwendung einfach noch mal gut durchrühren, da sich das Öl aufgrund der fehlenden Bindemittel oben absetzt.

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