Quelle: Foto Pixabay, CC0 Public Domain/Hans

Shiitake Bacon: veganer Speck aus Shiitake Pilzen

Shiitake Bacon“ gibt es bei der amerikanischen Restaurantkette „by CHLOE“. Zu finden ist diese in New York, Boston, Los Angeles und bald auch in Providence (Rhode Island).

By CHLOE hat sich zum Ziel gesetzt, eine neue Definition dafür zu etablieren, was es bedeutet, gut zu essen. So finden sich auf der Speisekarte ausschließlich vegane Gerichte, die aus lokalen, natürlichen Produkten bestehen und auch zu 100 % hausgemacht sind. Also kein Convenience Food – das so vielen Restaurants die Arbeit erleichtert. Hier verwendet man im Gegensatz dazu nur Zutaten, die einen positiven Einfluss auf Geist, Körper und Gesundheit der Kunden haben sollen.

Außerdem möchte man durch die Unterstützung eines nachhaltigen und veganen Lebensstils aktiv dazu beitragen, den CO2-Ausstoß zu senken und die Wasserversorgung des Planeten durch tierfreie Menüs, bewusste Zutatenbeschaffung und umweltfreundliche Verpackung zu bewahren.

Warum Shiitake Pilze?

Neben den Pilzen ist in diesem veganen "Speck" übrigens nur Olivenöl und grobes Meersalz enthalten. Wie also erhält man daraus eine Zutat, die ähnlich wie Speck schmeckt?

Für den Pilz spricht seine fleischartige Konsistenz und sein reichhaltiges, pikantes Geschmacksprofil. Das durch das Backen und Trocknen noch weiter konzentriert wird, wodurch ein besonders leckeres Aroma entstehen soll. Er findet sich beispielsweise auch im „Kale Caesar Salad“.

Zubereitung Shiitake Bacon

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die gesäuberten, frischen Shiitake-Pilze werden in 6 mm dicke Scheiben geschnitten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
Mit etwas Olivenöl beträufeln. Dann eine Prise Meersalz darüber streuen.
Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene trocknen. Dabei gelegentlich wenden.

Die Pilze sollen dabei knusprig und goldbraun werden, wobei sie durch den Flüssigkeitsverlust etwa um die Hälfte schrumpfen.

Nach dem Abkühlen kann der Shiitake Bacon dann als knusprige Zutat für das jeweilige Gericht verwendet werden.

coco little
Foto Pixabay, CC0 Public Domain/Vijayanarasimh

Coconut Bacon und glutenfreie Burger

Im „by CHLOE“ macht man jedoch nicht nur herzhaften, veganen Speck aus Pilzen, sondern auch einen veganen Kokosnuss-Speck (coconut bacon), der sich beispielsweise im „Maple Bacon Cupcake“ wiederfindet.

Einige der Burger und Sandwiches gibt es auch Wunsch übrigens auch in einer glutenfreien Variante. Die genauen Zutaten finden sich in der hauseigenen Allergenliste.

Veganen Coconut Bacon kann man genauso einfach selbst machen, wie den Shiitake Bacon. Hier geht’s zu einem englischen Rezept.

Zutaten:

  • 3 Tassen große, ungesüßte Kokosflocken (keine regelmäßig zerkleinerte Kokosnuss!)
  • 3 Esslöffel Tamari Sauce (oder andere Sojasauce)
  • 2 ½ Esslöffel flüssiger Rauch (jede Geschmacksrichtung möglich)
  • 1 ½ Esslöffel Ahornsirup

Als Beispiel für eine Tamari-Sauce: ein Produkt von Kikkoman, das ebenfalls glutenfrei ist. (Zutaten: Wasser, Sojabohnen, Speisesalz, Branntweinessig).
Herkömmliche Sojasauce besteht normalerweise aus Wasser, Sojabohnen, Weizen und Speisesalz. Damit ist sie zwar ebenfalls vegan, aber auch glutenhaltig.
Bzw. der vegane, laktose- und glutenfreie Mex-Al LIQUID SMOKE Hickory Flüssigrauch.

Zubereitung Coconut Bacon

Wie oben beschrieben, in diesem Fall jedoch anstatt der Pilze die Kokosflocken mit der Sojasauce, dem Flüssigrauch und dem Ahornsirup beträufeln und gut vermischen. Dann bei 180 Grad Ober-/Unterhitze wieder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech 12 bis 14 Minuten auf der mittleren Schiene goldbraun backen.
Gut beobachten, da es schnell gehen kann, dass die goldbraune Farbe zu verbrannt wechselt. Einfrieren lässt sich der coconut bacon übrigens auch und er muss nicht einmal aufgetaut werden vor der Verwendung.

Verwandte Beiträge:

Veganer Saft und Wein – braucht man diese Kennzeichnung? (Branntweinessig)

Kommentar verfassen

Anhänge

0
  • Keine Kommentare gefunden

Verwandte Beiträge