Quelle: Foto K. Kallweit, foodnav.de

Party-taugliche Radieschen-Meerrettich-Creme vegetarisch und laktosefrei

Ein leckeres Mitbringsel für die nächste Garten- bzw. Grillparty oder auch Geburtstagsfeier ist das hier vorgestellte Rezept für eine pikante Radieschen-Meerrettich-Creme. 

Diese ist von Haus aus vegetarisch, lässt sich aber zusätzlich auf Wunsch auch laktosefrei schnell und einfach zubereiten.

Zutaten:

  • 14 mittelgroße Radieschen
  • 350 g laktosefreien Doppelrahm-Frischkäse
    (z.B. 2 Packungen a’ 175 g „Rewe Frei von Frischkäse“ oder „Philadelphia laktosefrei“ mit je 150 g pro Packung)
  • 4 – 6 Teelöffel scharfen, geriebenen Meerrettich aus dem Glas
  • Salz
  • Pfeffer
  • 20 Stängel Schnittlauch

Zubereitung:

Die Radieschen waschen, vom Blattgrün und den Wurzeln befreien und mit etwas Küchenkrepp trocken tupfen.
Letzteres ist wichtig, da zusätzliches, vermeidbares Wasser die Creme verwässern würde und die Radieschen dann auch leichter etwas von ihrer roten Farbe an die Creme abgeben, was einfach nicht so schön aussieht.

In einer Schüssel den Frischkäse mit dem Meerrettich gut vermischen.

Die geputzten Radieschen mit einer Gemüseraspel in kleine Streifen hobeln und unter die Käsecreme mischen.
Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Schnittlauch in feine Ringe schneiden und ebenfalls unterheben.

Tipps:

Wer keine Laktoseintoleranz hat und auch keine Gäste bewirten möchte, die von dieser betroffen sind, kann diese leckere vegetarische Creme natürlich auch mit normalem Doppelrahmfrischkäse in gleicher Menge zubereiten.

Auch wenn man ansonsten vielleicht den milderen Sahne-Meerrettich bevorzugt, sollte man für dieses Rezept einen scharfen Meerrettich (ohne Sahne) verwenden, da der Doppelrahmfrischkäse schon genug davon mitbringt und der Geschmack des Meerrettichs ansonsten deutlich zu undominant wird, um ihn noch wirklich schmecken zu können.

Je nach Größe der einzelnen Radieschen vorsichtshalber nicht mehr davon in die Creme raspeln, da auch hier deren hoher Wasseranteil eine entscheidende Rolle spielt, welcher die Creme ansonsten zu flüssig machen könnte.

Die Radieschen-Meerrettich-Creme in einer Schüssel mit einem gut schließenden Deckel bis zum Servieren im Kühlschrank aufgewahren. Allerdings enthalten Radieschen relativ viel Wasser, weshalb man sie nicht zu viele Stunden vor dem Verzehr zubereiten sollte, da sich ansonsten das Wasser wieder absetzen könnte. Gegebenenfalls nochmals kurz verrühren.

Beilagen:

Als Beilage empfiehlt sich beispielsweise kräftiges Bauernbrot mit Sauerteig. Wobei ich diese Creme zusammen mit dem ganz neuen weizenfreien „Dinkelsaft Zwiebli“ der Biobäckerei Doppelkorn serviert habe, welches ebenfalls sehr gut dazu schmeckt.

Die vegetarische, laktosefreie Radieschen-Meerrettich-Creme passt aber auch gut zu Salzgebäck, wie zum Beispiel zu Laugenstangen, Salzstangen  oder –Brezeln beziehungsweise salzigen Crackern. Auch hier gibt es gluten- und laktosefreie Varianten, wie beispielsweise die Schär Salti Cracker oder die gluten-, weizen- und laktosefreien Schär Salinis Mini-Brezeln.

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