Quelle: Rosenkohl (Quelle: Morguefile.com/MaxStraeten)

8 Fakten zu Rosenkohl

Rosenkohl ist nicht jedermanns Sache. Dass er von vielen verkannt wird, liegt an unterschiedlichen Faktoren. Dass er zu unrecht von vielen links liegen gelassen wird, beweist unser Video.

1. Herkunft

Wie alle Kohlsorten wurde auch der Rosenkohl aus dem wilden Meerkohl gezüchtet. Er gehört zu den vergleichsweise jungen Kohlsorten und wurde erst vor etwa 200 Jahren in der Gegend um Brüssel gezüchtet. Deshalb wird er auch Brüsseler Kohl genannt und im englischen Brussels sprouts.

2. Saison

Rosenkohl ist ein klassisches Wintergemüse und als solches von Ende September bis März auf den Märkten zu bekommen. Um sein typisches Aroma zu erhalten braucht der Rosenkohl nämlich ein bisschen Frost, aber auch nicht zu viel, denn das schadet den Röschen.

3. Nährwerte

Rosenkohl ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Den Wert der Orange übertrifft er in dieser Hinsicht um das Doppelte. Im Vergleich zu anderen Kohlsorten hat der Rosenkohl einen höheren Fett-, Protein und Zuckergehalt. Er gehört außerdem zu den ballaststoffreichsten Gemüsesorten.

4. Der typische Geruch

Rosenkohl hat einen nicht für jedermann angenehmen Eigengeruch, den er vor allem beim Kochen entfaltet. Dieser lässt sich mindern, indem man ein Stückchen Sellerie oder einen Schluck Milch mit ins Kochwasser gibt.

5. Gesundheitswert

Rosenkohl wirkt sich positiv auf hohe Cholesterinwerte, Bluthochdruck, Magenübersäuerung und Verstopfung aus. Andere sprechen dem Rosenkohl eine positive Wirkung bei grippalen Infekten und bei Asthma zu. Auch als Nervennahrung soll Rosenkohl gut sein. Also vor der nächsten Prüfung einfach einen Teller Rosenkohl essen.

6. Nur für Erwachsene

Rosenkohl enthält viele Bitterstoffe, die ihm seinen charakteristischen Geschmack verleihen. Gerade Kinder schmecken das intensiver als Erwachsene und meiden das Gemüse daher so gut es geht. Die Liebe zum Rosenkohl erwacht meist erst im Erwachsenenalter. Leider haben viele Erwachsene  schlechte Kindheitserinnerungen an den Rosenkohl, so dass sie ihn weiterhin meiden. Also liebe Erwachsene: Ruhig mal wieder probieren, auch wenn Ihr ihn als Kinder nicht mochtet.
Falls er dann immer noch nicht schmeckt, sollte man es einfach mal mit Braten oder Backen des Kohls versuchen. Dann verliert er nämlich ein wenig seinen eigenwilligen Geschmack.

7. Mit dem Rosenkohl den Berg hinauf

Im Jahr 2014 rollte der Brite Stuart Kettell einen Rosenkohl den höchsten Berg von Wales hinauf. Mit der Nase. Auf allen Vieren.  Das Ganze war eine Wohltätigkeitsaktion für eine Stiftung für Krebskranke. Ob er den Rosenkohl danach auch noch gegessen hat, ist unbekannt.

8. Hinweis für Allergiker

Rosenkohl enthält weniger als ein Gramm Fructose und zudem noch etwas mehr Glucose. Der Saccharose-Gehalt liegt knapp über einem Gramm. Damit ist Rosenkohl für Menschen mit einer Fructoseintoleranz recht bekömmlich. Auch bei einer Histaminunverträglichkeit ist Rosenkohl kein Problem.

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