Quelle: Barilla G. e R. Fratelli Società per Azioni, Parma, Italien

Barilla’s neue Pasta-Generation

Dass sich Tradition auch mit Innovation und modernen Ernährungsgewohnheiten verknüpfen lässt, beweist Barilla jetzt mit seiner neuesten Produktlinie: Barilla Senza Glutine – glutenfrei.

Bislang gibt es hiervon:

  • Glutenfreie Penne Rigate und
  • Glutenfreie Spaghetti n.5

Sowohl die gerillten Penne als auch die Spaghetti eignen sich natürlich bestens zum Servieren mit Sugo oder Saucen. Wobei Penne auch hervorragend für den sommerlichen Nudelsalat verwendbar sind. Die manchmal im Internet zu findenden glutenfreien Fusilli werden derzeit nicht im deutschen Handel angeboten.

Trotzdem bieten auch die beiden hier erhältlichen glutenfreien Barilla-Nudeln jetzt auch Personen mit Gluten-Unverträglichkeit wieder ausreichend Gelegenheit unbeschwert ihre Lieblings-Pasta-Kreationen genießen können. Eine gute und nachahmenswerte Idee, wie wir finden.

Barilla Penne glutenfrei little (© Barilla G. e R. Fratelli Società per Azioni, Parma, Italien)

Und auch Pastaliebhaber, die zwar Gluten, aber keinen Weizen vertragen, können bei den Barilla Senza Glutine-Nudeln jetzt zugreifen, denn sie bestehen nicht aus Hartweizengrieß, sondern aus Mais- und Reismehl. Barilla Senza Glutine-Pasta enthält somit keine Weizenbestandteile. Außerdem wird diese Produktreihe in einem glutenfreien Betrieb hergestellt.
Hinzukommen noch Mono- und Diglyceriden als Emulgator (diese werden aus Fettsäuren und Glycerin hergestellt und sind ausdrücklich pflanzlichen Ursprungs laut den Herstellerangaben).

Die Penne (und die Fusilli) sind jeweils nach 11 Minuten und die Spaghetti nach 10 Minuten im kochenden Salzwasser „al dente“. Wer seine Nudeln lieber ein wenig weicher mag, lässt sie einfach noch eine Minute länger kochen.

Zugegeben, noch sind die Barilla Senza Glutine-Nudeln noch nicht in jedem Supermarktregal zu finden. Wir haben sie bei der Galeria Kaufhof am Kröpke in Hannover’s Innenstadt gefunden. Die bislang nur manchmal im Internet angebotenen Fusilli, haben dort noch folgende zusätzliche Allergenhinweise, die sich auf der gekauften Packung Spaghetti nicht fanden und somit mit Vorbehalt zu betrachten sind:

  • Kann Spuren von Erdnüssen, Nüssen, Mandeln, Eier, Sesam, Schalenfrüchte, Lupine und Soja enthalten.
  • Hergestellt in einer Fabrik, in der auch Milchprodukte (Laktose), Fisch und Eier verwendet werden.

Produkttest Barilla Senza Glutine Spaghetti n.5:

Die glutenfreien Barilla-Spaghetti n.5 fallen von der Farbe her etwas gelblicher aus als die Hartweizenvariante dieses Herstellers. Nach 10 Minuten im kochenden Salzwasser waren uns die Spaghetti noch nicht weich genug (etwas gummiartiger Biss), so dass wir sie 1 Minute länger gekocht haben. Dann waren sie jedoch perfekt „al dente“.

Die gekochte, glutenfreie Pasta schmeckt bereits pur sehr gut. Wobei wir den Eindruck hatten, dass sie das Salz im Kochwasser noch besser annimmt als die Hartweizen-Spaghetti von Barilla. Gleiches gilt übrigens für die Aufnahme der Sauce. Mit der Gabel aufrollen lässt sich die glutenfreie Pasta auch sehr gut, wobei sie in der 11-Minuten-Koch-Version, dabei schon etwas eher abreißt als die Barilla-Hartweizen-Spaghetti.

Diese weizen- und glutenfreien Spaghetti sehen nicht nur fast wie „normale“ Hartweizennudeln aus, sie schmecken auch fast identisch. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil, gerade wenn man für mehr wie eine Person kocht und schon aus optischen Gründen den nicht allergisch reagierenden Mitessern keine dunklen Dinkelnudeln vorsetzen will. Die einfach auch optisch schon nicht so schön aussehen.

Übrige Nudeln lassen sich gut im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen der Pasta in der Pfanne mit etwas Butter oder Olvienöl am Folgetag verhalten sie sich jedoch ein klein wenig anders als Hartweizengrießnudeln. Deshalb die Temperatur nicht zu hoch einstellen, häufiger wenden und sie auch nicht zu lange warmhalten, da sie sonst schneller richtig knusprig werden und dann von der Bißfestigkeit her schon fast an Chips erinnern können.

Mein Fazit:

Die Barilla Senza Glutine Spaghetti n.5 ist meine neue Lieblings-Pasta, die ich auch für Freunde kochen kann, die Weizen vertragen, da diese den Unterschied vermutlich nicht einmal bemerken werden.

Nicht ganz so „geschmeckt“ hat uns der Preis der Barilla Senza Glutine Spaghetti n. 5, der in unserem Fall bei 2,99 Euro für die 400-Gramm-Packung lag. Die „normalen“ Barilla Spaghetti n.5 aus Hartweizengrieß hingegen kosteten im gleichen Geschäft 1,69 Euro und zwar für die 500-Gramm-Packung. Womit sich umgerechnet auf den 100-Gramm-Preis ein doch recht erheblicher Unterschied von 0,75 für die glutenfreien Spaghetti zu 0,34 Euro für die Hartweizen-Variante ergibt. Wie fast immer im Leben ist es also leider auch hier so, dass es schon immer etwas teurer war, einen besonderen Geschmack zu haben…
Der Fairness halber sei aber auch erwähnt, dass unterschiedliche Zutaten natürlich auch andere Produktionskosten verursachen.

Natürlich gibt es noch andere Hersteller von gluten-, weizen- und laktosefreier Pasta, wie zum Beispiel die Firma Dr. Schär AG / SPA mit Hauptsitz in Südtirol. Einen Vergleich zwischen der hier vorgestellten Barilla Senza Glutine Spaghetti n.5 und der Schär Bontà d’ Italia Spaghetti n.5 findet Ihr auf deren Seite in unserem Blog.

Rezepte für leckere, selbstgemachte Saucen, sowohl fleischlos wie auch vegetarisch findet ihr hier natürlich auch:

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