Quelle: foodnav.de/Alexander Wolff

Kopfnuss Kokoswasserschorle ohne Zuckerzusatz

Bei meinem Wochenendeinkauf am Samstag fiel mir rein zufällig die Kopfnuss Kokoswasserschorle ins Auge. Die soll eigentlich gegen Kater helfen, ist ohne Zuckerzusatz und besteht überwiegend aus Kokoswasser.

Als unter einer Fructosemalabsorption Leidender hat man ja so seine Probleme, etwas Leckeres zu trinken zu bekommen. Wasser und Tee sind zumindest meine Getränke der Wahl, gelegentlich geht auch mal eine Cola, das aber auch mehr schlecht als recht.  Soll heißen, sie ist für Menschen, die keine Fructose abkönnen recht gut geeignet. Bei meinem Wochenendeinkauf am Samstag fiel mir nun rein zufällig die Kopfnuss Kokoswasserschorle ins Auge. Die soll eigentlich gegen Kater helfen, ist ohne Zuckerzusatz und besteht überwiegend aus Kokoswasser.Wir haben die Kokoswasserschorle genauer unter die Lupe genommen.

Die Geschichte:

Die Kopfnuss Kokoswasserschorle ist eine Erfindung eines kleinen StartUps, das seinen Sitz in Hamburg hat. Die Idee entstand laut Unternehmensblog in einer Studenten-WG in Kiel. Seit Juni 2014 ist das Getränk in Hamburg, Kiel und Umgebung erhältlich.

Die Zutaten:

Kopfnuss RezeptKokosnüsse haben laut Bundeslebensmittelschlüssel keine Fructose, sondern enthalten lediglich Saccharose (Haushaltszucker), der für viele Menschen mit Fructosemalabsorption verträglich ist, zumindest in gewissen Mengen.

Die weiteren Zutaten der Kopfnuss Kokoswasserschorle sind: Wasser, Maracujasaft, Zitronensaft und Apfelsüße und Kohlensäure.

Maracuja ist laut einigen Quellen für Menschen mit Fructosemalabsorption verträglich, aufgrund ihres doch nicht ganz niedrigen Fructosegehalts aber wohl eher in kleinen Mengen. Das wird aber durch den höheren Glucose-Gehalt ausgeglichen, der zur Verträglichkeit beiträgt. Insgesamt soll der Fruchtsaftanteil laut Hersteller bei 85% liegen. Da die Kopfnuss Kokoswasserschorle aber bereits zu 75% aus Kokoswasser besteht und sogar noch etwas Wasser hinzukommt, dürfte der Maracuja-Anteil recht gering sein. Auch die Zitrone gilt als sehr verträglich für Menschen mit Fructoseunverträglichkeit. Im Apfel schließlich ist recht viel Fructose enthalten, wie es sich bei der Apfelsüße damit verhält, die man auch einzeln als Süßungsmittel kaufen kann, war nicht exakt herauszufinden. In jedem Fall enthält sie aber sehr viel Zucker verschiedener Arten (also auch Fruchtzucker). Doch auch bei ihr dürfte der Anteil an der Kokoswasserschorle recht gering sein.

Praxis:

Ich habe grundsätzlich eine eher niedrige Toleranzschwelle für Fructose und bekomme oft schon bei kleinen Mengen Beschwerden, die dazu führen, dass ich auch Dinge nicht vertrage, die auf verschiedenen Webseiten als verträglich für meine Menschengattung angesehen werden. Haushaltszucker geht aber in gewissen Mengen recht gut. Nach Genuss einer Flasche Kopfnuss Kokoswasserschorle hatte ich keinerlei Beschwerden. Jedoch muss ich das Getränk noch das ein oder andere Mal testen, bevor ich mir über seine Verträglichkeit sicher sein kann.

Geschmack:

Der Geschmack der Kopfnuss Kokoswasserschorle ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht unlecker. Herb ist wohl der richtige Ausdruck. Wirklich süß ist die Schorle nicht, eher etwas säuerlich. Man schmeckt neben der Kokosnuss vor allem die Maracuja heraus.

Bezug:

Ich habe die Kopfnuss Schorle beim EDEKA E-Center Gillert an der Wandsbeker Chaussee in Hamburg-Wandsbek gefunden. Auch sonst scheint man sie am ehesten bei EDEKA in Norddeutschland zu finden, wenn man den verschiedenen Social Media Kanälen des Herstellers glaubt. Bei Kopfnuss direkt kann man das Zeugs aber auch online bestellen.

Mehr Infos gibt es hier: http://www.kopfnuss.me/

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